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Gemeinde Bruckberg  |  E-Mail: info@bruckberg.org  |  Online: http://www.bruckberg.org

Trinkwasser vom Wasserversorger

  • Trinkwasser ist, wie der Name schon sagt, vor allem zum Trinken da. Es braucht nicht zusätzlich im Haushalt nachbehandelt oder aufbereitet werden.
  • Die Zahl der Konsumenten, die Wasser aus der Leitung trinken, ist in den letzten Jahren immer mehr gestiegen. Viele Verbraucher haben mittlerweile erkannt, dass das Wasser „aus der Leitung“ nur zum Wäschewaschen oder für die Toilettenspülung viel zu schade ist.
  • Gesundes Naturprodukt
  • Trinkwasser ist ein Naturprodukt, das wertvolle Mineralstoffe, Salze und Spurenelemente (z.B. Magnesium, Calcium) enthält. Art und Menge der Inhaltsstoffe im Wasser sind abhängig von den Boden- und Gesteinsschichten, durch die es versickert.
  • Durch die tägliche Förderung aus Brunnen und Quellen wird der Verbraucher ständig mit frischem Trinkwasser versorgt.
  • Der Genuss von Trinkwasser entlastet außerdem die Umwelt, da für seinen Transport auf dem bereits vorhandenen Weg wenig Energie verbraucht und keine Verpackung benötigt wird.

 

Best kontrolliertes Lebensmittel

  • Die zentralen Trinkwasserversorger unternehmen größte Anstrengungen, um ihren Kunden qualitativ hochwertiges Trinkwasser anbieten zu können.
  • Wasser ist das wichtigste und wertvollste Lebensmittel überhaupt, dessen Qualität am häufigsten und umfassendsten kontrolliert wird.
  • Trinkwasser ist auch die Grundlage für viele andere Lebensmittel, wie zum Beispiel Getränke, Brot und Konserven. Kein anderes Lebensmittel unterliegt so strengen Qualitätsanforderungen wie das Trinkwasser.
  • Die Gesetzgebung achtet auf höchste Qualitätsstandards. Die bundeseinheitliche Trinkwasserverordnung gibt Grenzwerte für hygienisch-mikrobiologische und chemische Parameter vor. Sie sind aus toxikologischen und Vorsorgegründen festgesetzt. Sie stellen nach bisherigem Wissensstand sicher, dass ein Wasser, das diese Grenzwerte einhält, auch bei lebenslangem Genuss nicht zu einer gesundheitlichen Beeinträchtigung führt. Die Einhaltung der Grenzwerte wird von den Gesundheitsämtern überwacht.
  • Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) stammen die nahrungsbedingten Schadstoffbelastungen für den Menschen hauptsächlich aus anderen Lebensmitteln, u. a. aus Obst und Gemüse.
  • Die Qualität des Trinkwassers wird nicht nur im Wasserwerk, sondern auch im Leitungsnetz und an dem Wasserhahn des Verbrauchers ständig kontrolliert, da die Grenzwerte am Wasserhahn des Verbrauchers einzuhalten sind. Viele Wasserversorger untersuchen das Trinkwasser freiwillig aus Gründen der Vorsorge sogar noch weit häufiger, als es die Trinkwasserverordnung vorschreibt.
     

Günstiges Trinkwasser

  • Im Vergleich zum Mineralwasser ist das frei Haus gelieferte Trinkwasser der zentralen Wasserversorger nicht nur ebenbürtig, sondern auch deutlich günstiger.
  • Trinkwasser ist auch heute noch ein preiswertes Lebensmittel. Die Kosten betrugen im Bundesdurchschnitt im Jahr 2003 für 1000 Liter frei Haus 1,72 €. Der tägliche Bedarf an Trinkwasser in Höhe von etwa 129 Liter pro Einwohner macht mit 22 Cent in etwa den Preis einer Semmel aus. Pro Person belaufen sich die Trinkwasserkosten auf rund 80 € im Jahr. Der Anteil für Trinkwasser gemessen am verfügbaren jährlichen Einkommen der Haushalte beträgt 0,5 Prozent.
  • Wie viel zahlt man jedoch für 1.000 Liter Mineralwasser?
  • Trinkwasser ist nach wie vor der gesündeste und billigste Durstlöscher. Wenn ein Verbraucher täglich die empfohlene Menge von zwei Litern Wasser trinkt, dann zahlt er für das gesamte Jahr nur 1,25 €.
     

Trinkwasser - Mineralwasser 

  • Das Trinkwasser wird wesentlich strenger kontrolliert als das Mineralwasser.
  • Nach der Trinkwasserverordnung werden 33 Schadstoffe in unserem Leitungswasser geprüft, unter anderem Nitrat, Pestizide und eine Vielzahl von Bakterien.
  • Nach der Mineralwasserverordnung werden nur 10 Schadstoffe geprüft, Nitrat und Pestizide meist überhaupt nicht, nur wenige Bakterien. Die Prüfung findet nur einmalig nach der Abfüllung statt, es gibt keine weitere Überprüfung.
  • Auch sind die Grenzwerte oft höher angesetzt, z.B. dürfen im Mineralwasser 50 µg/l Arsen enthalten sein, im Trinkwasser dagegen höchsten 10 µg/l Arsen; oder: im Mineralwasser 50 µg/l Blei, im Trinkwasser 10 µg/l Blei.
  • Bestnoten für das Trinkwasser in Deutschland
  • Nahezu alle Menschen in Deutschland geben ihrem Leitungswasser ein „sehr gut“ oder „gut“. Das ist das Ergebnis einer aktuellen, repräsentativen Emnid-Studie zum Trinkwasser in Deutschland mit insgesamt 1.005 Befragten.
  • Auch in Sachen Geschmack erhält das deutsche Trinkwasser beste Noten: Fast allen schmeckt das Wasser aus der Leitung gut, davon etwa jedem Vierten sogar sehr gut.
  • Die absolute Mehrheit nutzt es zur Zubereitung von Speisen und Heißgetränken oder genießt es gern pur als Durstlöscher. Das spiegelt sich auch in der Menge des täglich konsumierten Leitungswassers wieder. Drei Viertel der Befragten trinken pro Tag mindestens einen Liter davon.
  • Die im Auftrag des Forum Trinkwasser e.V. durchgeführte Bevölkerungsbefragung zeigt, dass Trinkwasser als Lebensmittel Nummer eins bei Verbrauchern beliebt und geschätzt ist.
  • 91 Prozent der Bundesdeutschen bewerten die Qualität des Leitungswassers mit „sehr gut“ oder „gut“. Das war nicht immer so. Noch 1995 waren lediglich 59 Prozent der Überzeugung, dass ihr Wasser in guter Qualität aus der Leitung fließt. Nur 7 Prozent der Befragten geben keine positive Einschätzung zur Trinkwasserqualität ab.

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